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Bahnweiche Neustraße – Unzumutbare Zustände! :

Kommunales

Tagtäglich und jede Nacht damit zu leben, dass mehrere Hundert Züge und davon ein nicht unerheblicher Teil Güterzüge mit Geschwindigkeiten von bis zu 120 km/h direkt vor den Fenstern der eigenen Wohnung vorbeibrausen, ist nicht einfach! Seit Bau der linksrheinischen Strecke Mitte des 19. Jahrhunderts hat sich nicht nur die Zahl der Züge, die hier Tag und Nacht durchdonnern rapide erhöht, sondern auch die Achslast und die Geschwindigkeit der Züge. Im Gegensatz dazu hat sich aber am Bauzustand des Streckenabschnitts so gut wie gar nichts geändert.

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Die Anwohner haben mit den modernen technischen Möglichkeiten, wie Schallschutzfenstern u.ä. versucht, dieser Entwicklung entgegenzuwirken. Seit einigen Monaten sehen sie sich aber einer neuen Belastung völlig schutz- und anscheinend machtlos gegenüber. Die Sanierung der Bahnbrücke in der Langstraße war aufgrund ihres maroden Zustandes seit Jahren notwenig. In sehr langwierigen und schwierigen Verhandlungen wurden die Bedingungen mit der Bahn AG vereinbart, die die Interessen der Anwohner und der Stadt Rhens berücksichtigen sollten. Eine dieser Bedingungen war die Forderung der Verlegung der Weiche, die auf der Bahnbrücke gelegen hatte und beim Passieren eines Zuges eine sehr starke Lärmbelästigung verursachte. Doch diese Verlegung der Weiche ca. 30 Meter in Richtung Bahnhof Rhens wurde zu einem größeren, für die Anwohner in der Neustraße zu einem essentiellen Problem. „ Es ist als fahren die Züge direkt durch das Schlafzimmer. Die schweren Erschütterungen ermöglichen keinen ungestörten Schlaf, keine Entspannung.“ So beschreibt eine Anwohnerin die derzeitige Situation bei dem Ortstermin der SPD Rhens an der neuen Bahnweiche. Die Anwohner nutzten die Möglichkeit, die unzumutbaren Lebensbedingungen denen sie seit Monaten ausgeliefert sind, dem Bundestagskandidaten Detlev Pilger und den anwesenden Pressevertreten zu schildern. Wie ein Erdbeben wird jeder vorbeifahrende Zug empfunden. Die Häuser zeigen innen und außen bereits eine deutliche Rissbildung. Neben den katastrophalen Lebensbedingungen ist auch die damit einhergehende Wertminderung der Häuser an der Bahnstrecke eine belastende Tatsache.
Angefangen mit einer unzureichenden Beweisaufnahme vor Beginn der Bauarbeiten an der Bahnbrücke ist es der Bahn AG bisher nicht gelungen, die Ursachen für die schweren Erschütterungen an der neuen Weiche zu finden. Der Vorwurf, vor Verlegung der Weiche sei der Untergrund nicht oder nicht ausreichend geprüft worden, ist nicht von der Hand zu weisen. Tatsache bleibt, dass ein akuter Handlungsbedarf vorliegt und eine schnelle und sehr kurzfristige Lösung im Sinne der Anwohner gefunden werden muss. Der SPD Bundestagskandidat Detlev Pilger wird die sehr berechtigten Belange der Anwohner gegenüber den zuständigen Stellen im Land und im Bund vertreten ebenso wie die SPD Rhens.

 

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