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Dienstgebäude der Verbandsgemeinde Rhein-Mosel :

Aktuell

Mit der Fusion der beiden ehemaligen Verbandsgemeinden Rhens und Untermosel zu der aktuellen Verbandsgemeinde Rhein-Mosel war auch eine Entscheidung über den Umgang mit den beiden Verwaltungsgebäuden in Rhens und Kobern-Gondorf zu treffen. Zur Vorbereitung dieser Entscheidung wurde die Kommunalbau Rheinland-Pfalz mit einer sogenannten "Variantenuntersuchung" beauftragt. Das Ergebnis dieser Untersuchung wurde am 30. September 2015 vorgestellt. Es war sehr schnell klar, wie die Entscheidung der Mehrheit des Rates aussehen würde und dies hat sich in der Sitzung des Verbandsgemeinderates am 15. Februar 2016 auch so bestätigt. Mit lediglich 5 Gegenstimmen, die aus den Fraktionen der SPD und der CDU kamen, wurde die Variante b des Gutachtens angenommen, d.h. die Sanierung und deutliche Erweiterung des Verwaltungsgebäudes in Kobern Gondorf. Während in Rhens ein Bürgerbüro und eine Touristikinformation verbleibt. Dieser Beschlussvorschlag war auf Einwand von CDU und SPD vorher noch abgewandelt worden, weil die ursprüngliche Formulierung eine vollständige "Aufgabe des Verwaltungsgfebäudes" vorsah. Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der SPD, Dr. Christine Goebel sprach sich in der Sitzung deutlich gegen die Mehrheitsmeinung aus: "Es wird heute keine einstimmige Entscheidung in dieser Frage geben. Es ist in diesem Gremium kein Geheimnis, dass ich mich auch während der Fusionsverhandlungen zum einen für die Fusion selbst, als auch für den Erhalt und die parallele Weiternutzung der beiden Verwaltungsgebäude in Rhens und Kobern-Gondorf ausgesprochen habe. 

Ich bin nach wie vor der Meinung, dass der Fortbestand der beiden Verwaltungsgebäude eine wichtige Grundlage und die graoße Chance für eine umfangreiche Neustrukturierung der Verwaltung unserer Verbandsgemeinde sein könnte. Und dies unter Einbeziehung aller Bürgerinnen und Bürger an Mosel und Rhein. Nicht nur der Raumbedarf ist mit diesen beiden Gebäuden und dem geplanten Anbau in Kobern völlig ausreichend gedeckt, es bleibt auch die Nähe der Kernbereiche der Verwaltung zu den Menschen und zwar an Rhein und Mosel erhalten.

Das von Anfang an fest mit einer eindeutigen Mehrheitsentscheidung für die ausschließliche Sanierung und Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Kobern-Gondorf gerechnet wurde, zeigt auch der hier heute zur Entscheidung vorliegende Haushaltsentwurf. Bereits lange vor der Entscheidung über die Frage der Verwaltungsgebäude war hier die Variante Kobern Gondorf als gegeben formuliert. Das finde ich sehr schade und nicht sehr förderlich im Sinne einer Akzeptanz der Fusion innerhalb der Bevölkerung.

Eine Entscheidung für die ausschließliche Sanierung und Erweiterung Kobern-Gondorf mag vielleicht für den Bürgermeister selbst mit zahlreichen Vorteilen und Bequemlichkeiten verbunden sein, obwohl ich diese im Zeitalter moderner Kommunikationsmöglichkeiten für marginal halte. Im Sinne einer höchstmöglichen Bürgernähe und im Sinne eines positiven und akzeptierten Zusammenwachsens der jungen Verbandsgemeinde ist diese Entscheidung meiner Meinung nach nicht. Dementsprechnd lehne ich die auschließliche Sanierung und Erweiterung des Verwaltungsgebäudes Kobern Gondorf ab und spreche mich für den Erhalt und die Nutzung beider Gebäude aus."

 

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