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SPD Rhein Mosel in Hatzenport :

Kommunales

Hatzenport: Die SPD-Fraktion im Verbandsgemeinderat Rhein-Mosel hält ihre Fraktionssitzungen jeweils in einem anderen Ort der VG ab. Das gibt den Kommunalpolitikern die Möglichkeit nach und nach alle Orte in ihrem Vertretungsbereich näher kennen zu lernen und sich mit deren Gegebenheiten vertraut zu machen. So lassen sich Entscheidungen  eher Orts- und Bürgernah treffen.

Dieses Mal tagte die SPD-Fraktion in Hatzenport, einer kleinen Ortsgemeinde an der Mosel mit etwa 650 Einwohnern.

Vor der Sitzung nutzen einige Fraktions-Mitglieder die Möglichkeit zu einem Rundgang durch den Ort. Begleitet wurden sie von Frank Föhr, dem ersten Beigeordneten der Gemeinde Hatzenport, der aus erster Hand informieren konnte. Insbesondere das gelungene Wanderwegekonzept mit dem Traumpfad „Hatzenporter Laysteig“ wirkt sich positiv auf die Gastronomie und den Tourismus im Ort  aus.

Ein zunehmendes Problem stellt der vorhandenen Leerstand von Häusern im Ortskern dar, die auf eine erneute Nutzung warten. Auch die demographische Entwicklung stellt die Gemeinde vor weitere Herausforderungen. So konnte zwar vor einigen Jahren das Neubaugebiet „Auf dem Dattel“ erschlossen werden, dennoch spürt man bis heute die bis dahin erfolgte Abwanderung junger Familien in die Nachgemeinden.

Im Rahmen einer in 2013 gestarteten Dorfmoderation wurden die örtlichen Probleme analysiert und Lösungsansätze gesucht. Schwerpunkte bildeten u. a. dabei die Liegenschaft Pauli-Rath. Der historische Teil mit imposanten Naturstein Gebäuden wurde bereits von einem Investor gekauft und wird zurzeit renoviert. Ein weiter Teil mit der sogenannten „Industriehalle“ verbleibt im Besitz der Gemeinde. Hier laufen Überlegungen unterschiedliche Nutzungsmöglichkeiten zu realisieren und die Halle zu einer Begegnungsstätte für die Dorfbewohner umzugestalten.

Über die Bahn ist der Ort nahverkehrsmäßig gut erschlossen. Für die Bewohner und den Tourismus wirkt sich die Umlegung des Haltepunktes vor zehn Jahren, vom einen Kilometer entfernten „alten Bahnhof“ zur  Ortsmitte, positiv aus. Die Realisierung stellte damals für die Gemeinde aus planerischer und aus wirtschaftlicher Sicht eine große Herausforderung dar.

Die Unwetter der letzten Tage, besonders der Hagel, haben erhebliche Schäden an Gebäuden, Fahrzeugen und Vegetation hervorgerufen. Besonders sind die Winzer betroffen, die zum Teil mit einem hundertprozentigen Ernteausfall rechnen.

In der Fraktionssitzung wies der Vorsitzende Klaus Frevel auf die Änderung der Gemeindeordnung hin. Zukünftig (ab 1. Juli 2016) gilt: „Die in nicht öffentlicher Sitzung gefassten Beschlüsse sind der Öffentlichkeit unverzüglich bekannt zu geben, sofern nicht Gründe des Gemeinwohls oder schutzwürdige Interessen Einzelner dem entgegenstehen“. Dies gilt sinngemäß auch für Ausschusssitzungen.

 

 

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