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Verlegung der Bahnweiche in Rhens :

Kommunales

Die Bürgerinnen und Bürger in der Neustraße sind allein schon durch den immer weiter zunehmenden Bahnlärm einer sehr großen Belastung ausgesetzt. Durch die Verlegung der Bahnweiche in Richtung Bahnhof  Rhens wurde die Situation allerdings unerträglich und ist es mittlerweile seit mehreren Jahren. „ Es ist als fahren die Züge direkt durch das Schlafzimmer. Die schweren Erschütterungen, die durch den Untergrund unter dem Gleikörper hervorgerufen werden, ermöglichen keinen ungestörten Schlaf, keine Entspannung.“ So beschreibt eine Anwohnerin die derzeitige Situation. Wie ein Erdbeben wird jeder vorbeifahrende Zug empfunden. Die Häuser zeigen innen und außen  eine deutliche Rissbildung. Neben den katastrophalen Lebensbedingungen ist auch die damit einhergehende Wertminderung der Häuser an der Bahnstrecke eine belastende Tatsache.

Auch die DB-Netz AG hat die Unhaltbarkeit dieser Situation anerkennt und eine erneute Weichenverlegung für das Frühjahr 2016 geplant. Wie in einer kurzfristig einberufenen Anwohnerversammlung Ende des Jahres 2015 dann aber von der DB-Netz AG mitgeteilt wurde, wurde jetzt gegen die Durchführung der Maßnahme mit rechtlichen Schritten gedroht. Dies macht die Durchführung eines Planfeststellungsverfahrens erforderlich, was eine deutliche zeitliche Verzögerung mit sich bringen wird. Hierdurch sind die Hoffnungen auf eine zeitnahe Beendigung eines unhaltbaren Zustandes, der keinerlei Lebensqualität für die Anwohner und Anwohnerinnen mehr ermöglichte, leider zunichte gemacht.

Leider wurde die Fraktion der SPD über die Anwohnerversammlung erst im Nachhinein informiert. Wir können die Enttäuschung der Anwohner der Neustraße sehr gut nachvollziehen und unterstützen ihre Forderung nach einer Geschwindigkeitsbegrenzung des Zugverkehrs in dem betroffenen Bereich.

 

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