Die SPD-Landtagsfraktion hat heute einen Parlamentsantrag in den Landtag eingebracht, der die geplanten Schließungen von Call Centern der Deutschen Telekom AG kritisiert, teilt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Hartloff, mit.
Die SPD-Landtagsfraktion hat heute einen Parlamentsantrag in den Landtag eingebracht, der die geplanten Schließungen von Call Centern der Deutschen Telekom AG kritisiert, teilt der Vorsitzende der SPD-Landtagsfraktion, Jochen Hartloff, mit.
Hartloff: "Die Schließungspläne der Deutschen Telekom AG von Service Centern der Deutschen Telekom Kundenservice GmbH (DTKS) betreffen zu einem hohen Anteil Frauen, Teilzeitbeschäftigte und behinderte Menschen. Hier müssen wir Position im Sinne der Beschäftigten und Standorte beziehen."
Die Landtagsfraktion der SPD habe einen Antrag zum Thema "60 Jahre soziale Marktwirtschaft - Soziale Marktwirtschaft zukunftsfähig fortführen" zum Anlass genommen, im Rahmen dieses Antrages auf die aktuellen Umstrukturierungspläne und Schließungsabsichten der Deutschen Telekom AG einzugehen.
In dem Parlamentsantrag der SPD-Landtagsfraktion werden die Pläne der Deutschen Telekom AG, vier der fünf Standorte der Service Center in Mainz, Koblenz, Trier und Neustadt an der Weinstraße, zu schließen, kritisiert. Die sich durch die Umsetzung der Schließungspläne ergebenen Wegstrecken zum Arbeitsplatz seien für viele Beschäftigte nicht zumutbar.
Außerdem wird die Deutsche Telekom AG darin aufgefordert, ihre Umstrukturierungspläne insbesondere im Hinblick auf die Folgen für die Beschäftigten und die regionale Wirtschaftskraft in Rheinland-Pfalz zu überdenken.
Der Parlamentsantrag wurde heute in den Ausschuss für Wirtschaft und Verkehr des Landtags überwiesen, der sich ebenfalls mit den Forderungen und den Schließungsplänen von Call Centern der Deutschen Telekom AG im Land auseinandersetzen wird.
Hartloff: "Die anderen Fraktionen sind eingeladen, sich unserem Antrag anzuschließen. Darüber hinaus werden wir in dieser Angelegenheit, wie auch Wirtschaftsminister Hendrik Hering, Gespräche mit der Telekom führen, um die Belange der Beschäftigten vorzutragen und nach Lösungen zu suchen."