Land fördert Breitband-Internet mit zehn Millionen

Veröffentlicht am 28.02.2008 in Pressemitteilung

Clemens Hoch und Achim Hütten begrüßen die Förderung durch Bund und Land

ANDERNACH/REGION. Schnelle Internet-Verbindungen muss es auch in ländlichen Gebieten geben. „Keine weißen Flecken auf dem Dorf“, sind sich der SPDKreistagsfraktionsvorsitzende Achim Hütten und der Landtagsabgeordnete Clemens Hoch einig. Deshalb war es Ihnen ein besonderes Anliegen, dass Wirtschaftsminister Hendrik Hering beim Bundeslandwirtschaftsministerium in Berlin die Förderung der
Breitbandversorgung für ländliche Regionen als Verbesserung der Agrarstruktur beantragt. „Der Bund hat zugestimmt und wird die Versorgung auch der Landbevölkerung mit Breitband-Internet nun aus dem Topf für Gemeinschaftsaufgaben zusätzlich fördern“,
freuen sich Hoch und Hütten. Ein millionenschweres Förderprogramm und ein umfassendes Maßnahmenpaket der Landesregierung werden die Lücken bei der Breitband-Versorgung auch in Mayen-Koblenz schließen. „Dies ist eine entscheidende
Voraussetzung für die Standortqualität im Wettbewerb der Regionen“, erklärte Oberbürgermeister Achim Hütten. „Mit Hilfe des neuen Förderprogramms können wir künftig nicht nur Erschließungsmaßnahmen in Gewerbegebieten, sondern auch in
landwirtschaftlichen Betrieben, Privathaushalten, Freiberuflern und Unternehmen im ländlichen Raum unterstützen.“ Über fünf Jahre hinweg stehen dafür landesweit insgesamt zehn Millionen Euro zur Verfügung.
Clemens Hoch ergänzte: „In einer Informationsgesellschaft zählen flächendeckende Breitbandzugänge zur unverzichtbaren Basisinfrastruktur. Ähnlich wie Straßenausbau oder Anschluss an öffentliche Verkehrsmittel ist die Breitbandversorgung ein wichtiges Instrument der kommunalen Entwicklung. Breitbandauf- und -ausbau sind ebenso als andauernder Prozess zu verstehen und bedarf der ständigen Weiterentwicklung.“
Achim Hütten zeigte sich aber auch mit der bisherigen Leistung der Landesregierung und der Kommunen zufrieden: „Wir wissen, dass wir im Vergleich zu anderen Bundesländern überdurchschnittlich gut versorgt sind. In rund 97 Prozent aller Privathaushalte in Rheinland-Pfalz steht die Versorgung mit schnellem Internet bereits.
Allerdings gibt es für mehr als 62 000 Haushalte bislang keine Breitbandanschlüsse. Diese befinden sich in rund 130 komplett unversorgten und etwa 1 600 teilweise unversorgten Ortsgemeinden.
Was eine ausgefeilte Infrastruktur im Standortwettbewerb bedeutet, stellten beide Politiker klar: Viele Wertschöpfungsketten in Unternehmen setzen Breitband- Anwendungen voraus. Die Versorgung mit schnellem Internet bietet gerade Freiberuflern
und mittelständischen Firmen in ländlichen Regionen Perspektiven. Unternehmen in zunehmend global agierenden Märkten sind im internationalen Wettbewerb darauf angewiesen, professionell vernetzt zu sein. Die flächendeckende Versorgung mit
Breitband-Anschlüssen ist zudem die Voraussetzung aller zur Teilhabe an der Informations- und Wissensgesellschaft. „Aber auch die Kommunikation von Ärzten mit Krankenkassen, von Rechtsanwälten mit Gerichten und von Steuerberatern mit dem
Finanzamt setzen ordentliche Internetverbindungen voraus.“
„Mit dem von der Landesregierung vorgelegten Maßnahmenplan zur Beschleunigung des flächendeckenden, bedarfsorientierten Breitband-Infrastrukturausbaus sind wir auf dem richtigen Weg für unser ganzes Land Rheinland-Pfalz“, kommentierte Clemens
Hoch. Das Konzept beinhaltet zahlreiche Maßnahmen, die im Rahmen einer Anhörung der SPD-Landtagsfraktion im Januar 2007 von Internetnutzern in Unternehmen und Privathaushalten gefordert wurden. „Nur schnelle Breitband-Internetverbindungen
sichern dauerhaft die Entwicklung von Medienkompetenzen im Bildungsbereich und die Möglichkeit, einen mittelständischen Betrieb reibungslos funktionieren zu lassen. Die`weißen Flecken` werden so sicher bald beseitigt“, zeigte sich Hoch sicher.

 

Homepage Ein Hoch für Rheinland-Pfalz - Clemens Hoch ::.

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