Ruland (SPD): „Integration gelingt durch Teilhabe“

Veröffentlicht am 08.09.2016 in Pressemitteilung

Landtagsabgeordneter zieht positive Bilanz aus Beteiligungswerkstatt mit unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen

Wahlkreis/Mainz. Vor dem Hintergrund der Flucht- und Migrationsbewegungen der vergangenen Jahre sind inzwischen auch in Rheinland-Pfalz zahlreiche Menschen wohnhaft geworden, die den Fluchtweg ohne ihre Eltern oder einen anderen Vormund antreten mussten. „Wir sprechen hier von unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen, deren Integration für uns eine gesamtgesellschaftliche und dauernde Aufgabe sein wird“, so der Andernacher Landtagsabgeordnete Marc Ruland (SPD).

Positiv hebt Ruland vor diesem Hintergrund insbesondere die Anstrengungen der Landesregierung hervor. „Mit der unlängst gestarteten Beteiligungswerkstatt mit rund 40 unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen seitens des Integrationsministeriums macht die Landesregierung ihren integrationspolitischen Anspruch einmal mehr deutlich: Wir wollen nicht über die Köpfe der jungen Menschen, die zu uns kommen, hinweg entscheiden, sondern diese aktiv miteinbeziehen. Dabei geht es auch darum, aus erster Hand zu erfahren, was junge Geflüchtete brauchen. Denn: Nur im Dialog und im gelebten Miteinander kann echte Integration gelingen“, so Ruland.

Sehr deutlich wurde während der Veranstaltung auch der Anspruch der unbegleiteten minderjährigen Flüchtlinge, ihr Leben selbst in die Hand nehmen zu wollen. „Hierbei gilt es seitens der politisch Verantwortlichen auch darum, die Rahmenbedingungen in Sachen Schule, Ausbildung und Arbeitsmarktintegration weiter zu optimieren, um die Chancen und Potentiale dieser jungen Menschen voll entfalten zu können.“ Beeindruckend sind diesbezüglich auch die kommunalen und regionalen Anstrengungen. So gehe etwa die Stadt Andernach mit einem eigenen Modell zur Unterbringung und Integration unbegleiteter, minderjähriger Flüchtlinge mit gutem Beispiel voran. „Wir werden dabei weder die Augen vor existierenden Problem verschließen, noch uns auf eine Politik der Panikmache à la AfD einlassen. Vielmehr stehen wir, ganz im Sinne Johannes Raus, für eine Integrationspolitik ohne Angst und Träumereien“, so Ruland abschließend. 

 
 

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