
Landesregierung steht zur Übernahme von 75% der Personalkosten in Andernach, Mendig & Plaidt
Die Schulsozialarbeit macht Schule. Der SPD-Landtagsabgeordnete Clemens Hoch stellt mit Nachdruck fest, wie wichtig eine aktive Schulsozialarbeit ist und bekräftigt erneut die Unterstützung dafür aus Mainz. „Das Ministerium für Bildung unter Doris Ahnen hat auch in diesem Jahr wieder die Personalkosten zu Dreiviertel übernommen.
Für die Realschulen plus in Mendig und Plaidt sowie die Elisabethschule in Andernach liegen mir erneut die Zusagen für 2011 vor.“ Dabei erinnert sich Clemens Hoch daran, dass es zu Beginn der Förderung an manchen Stellen durchaus schwierig war, vom Nutzen einer effektiven Schulsozialarbeit zu überzeugen. Hochs Erfahrung: „Inzwischen möchte kaum noch eine Schule auf gute Schulsozialarbeit verzichten. Lehrer, Eltern und Schülerinnen und Schüler wissen es zu schätzen, sich an ihren Schulen kontinuierlich auf verlässliche Partner und Förderer verlassen zu können.“
Der intensive weitere Ausbau der Schulsozialarbeit liegt der Mainzer Landesregierung am Herzen. „Schülerinnen und Schülern bietet ein ständig ansprechbarer Schulsozialarbeiter bei Problemen einen leichten Zugang und konkrete Hilfe“, erläutert Hoch, der zu vielen Schulen in der Region regen Kontakt hält. Dort sind die Schulsozialarbeiter für alle direkt erreichbar, wirken bei Konflikten ausgleichend und unterstützen die Jugendlichen bei ihren Kontakten mit Ämtern und Behörden. Als Ansprechpartner auch für die Eltern stehen sie überdies als Ratgeber in Erziehungsfragen und bei Konflikten zur Verfügung. Clemens Hoch bestätigt, dass auch die Lehrkräfte fast ausschließlich von positiven Erfahrungen berichten: „Das Miteinander an Schulen verbessert sich, wenn pädagogische Fachkräfte und direkte Ansprechpartner zur Verfügung stehen. Die Integration von Schülerinnen und Schülern - auch sozial schwachen und denen aus so genannten bildungsfernen Schichten - wird erleichtert. Für die Schülerinnen und Schüler sind manche Schulsozialarbeiter längst Vertrauens- und manchmal sogar Bezugspersonen geworden.“
Konkret bietet ein Schulsozialarbeiter vor Ort individuelle Unterstützung bei Problemlagen aller Art. Einen wesentlichen Beitrag leisten die Fachleute überdies bei Problemen vom Übergang zur Schule in das Berufsleben. Eine Aufgabe, die Hoch besonders am Herzen liegt ist der intensive Einsatz vieler Schulen und Schulsozialarbeiter gegen die wachsende Zahl von Schulverweigerern. „Schülerinnen und Schüler, die sich hier besonders verweigern, tun das in der Regel nicht, weil sie einfach nur null Bock haben“, weiß der SPD-Mann Hoch. „Bei vielen liegen die Probleme sehr viel tiefer, weshalb an manchen Orten eine aufsuchende Sozialarbeit durchgeführt wird, damit diese Schülerinnen und Schülern den Weg zurück zur Schule aus freien Stücken zurück finden.“ Auch bei Suchtproblemen von Schülern hat sich sowohl die Schulsozialarbeit bewährt wie das wachsende Netz zwischen Schule, Elternhaus, Behörden und Beratungsstellen verschiedenster Art. „Die Landesregierung in Mainz stehe zu ihrem Auftrag, Schülerinnen und Schüler intensiv zu fördern und zu begleiten“, sagt Hoch. „Wir bleiben ein verlässlicher Partner unserer Kinder und Schulen.“