Mehr als vier Millionen für Gemeinwohl – Geld geht auch in die Region

Veröffentlicht am 27.04.2008 in Pressemitteilung

ANDERNACH. Rheinland-pfälzische Gerichte und Staatsanwaltschaften haben im vergangenen Jahr an gemeinnützige Einrichtungen und die Staatskasse 6,6 Millionen Euro überwiesen.

Clemens Hoch, Sprecher für Justiz im rheinland-pfälzischen Landtag und Rechtsexperte begrüßte die traditionelle Praxis der Justiz, davon den überwiegenden Teil sozialen Einrichtungen zu widmen. „Auch in diesem Jahr hat die rheinland-pfälzische Justiz mit diesen Zahlungen ihren Respekt für gemeinnützige Arbeit und die Resozialisierungsbemühungen für Straffälligen unter Beweis gestellt.“

Nutznießer der Zuwendungen ist in erster Linie die Straffälligen- und Bewährungshilfe des Landes. Sie wurde mit fast zwei Millionen Euro ausgestattet, um Strafgefangene bei ihrem Neubeginn nach der Haft zu unterstützen. Einen weiteren Schwerpunkt der Unterstützung sieht die Justiz in ihren Leistungen an Einrichtungen wie den Malteser Hilfsdienst, den Weißen Ring, Sozialstationen, Lebensrettungsgesellschaften und an die Krebshilfe. Insgesamt 618.740 Euro konnten Einrichtungen dieser Art 2007 für sich verbuchen. Die Allgemeine Kinder- und Jugendhilfe profitierte von 524 478 Euro. Hilfen für suchtgefährdete Menschen leistete die Justiz in Höhe von 224 671 Euro.

Clemens Hoch dazu: „Die Einnahmen der Justizkassen sind einerseits leider um 18,5 Prozent gesunken. Andererseits belegen diese Zahlen, dass wir insgesamt einen Rückgang von Geldstrafen zu verzeichnen hat, was auf eine positive Kriminalitätsentwicklung schließen lässt.“ Wie wertvoll dennoch die Gelder sind, mache Hoch an einzelnen Zahlungen deutlich, die direkt in unsere Region geflossen sind.

Zahlungsempfänger waren zum Beispiel der Caritasverband Region-Rhein-Mosel-Ahr e.V., der Deutsche Kinderschutzbund, der Förderkreis der Kindertagesstätte der Grundschule Saffig, der Förderverein Hospizbewegung Andernach/Pellenz e.V., die Freiwillige Feuerwehr in Andernach, die Gefährdetenhilfe Osthofen e.V. in Andernach, das Jugendhilfezentrum Bernhardshof in Mayen, dort auch der Lapidea Förderkreis Naturstein und die Lebensberatung und der Verein Sonne für Kinder von Tschernobyl.

„Es ist eine wirklich lange Liste der guten Taten, die das Ministerium jetzt veröffentlicht hat“, erklärte Clemens Hoch. „Auch dies ist Teil der Wiedergutmachung des Schadens, den Menschen anrichten, die straffällig werden.“

 

Homepage Ein Hoch für Rheinland-Pfalz - Clemens Hoch ::.

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