Mendig als Bildungsstandort - „Zukunftschance: Bildung!“

Veröffentlicht am 27.04.2008 in Pressemitteilung

Bei Realschule plus bald keine Elternbeiträge für Fahrtkosten mehr

MENDIG: Die Schullandschaft in Rheinland Pfalz ist in Bewegung. Besonders für den SPD- Landratskandidaten Achim Hütten spielt die Bildungspolitik eine zentrale Rolle bei der Beantwortung der Frage nach einer guten Zukunft für den Kreis Mayen-Koblenz. „Zukunftschance: Bildung!“ Unter diesem Titel hatte Hütten deshalb auch schon die Bil-dungsministerin Doris Ahnen und ihre Staatssekretärin Vera Reiß eingeladen.

Bei der dritten Veranstaltung nun mit Staatssekretär des Bildungsministeriums Michael Ebling im katholischen Pfarrheim Mendig stieß das Thema wieder auf ungebrochen gro-ßes Interesse. „Mendig kann und wird als Bildungsstandort weiterhin eine wichtige Rolle spielen“, so der Fachmann Ebling aus Mainz: Nur ob mit einer Integrierten Gesamtschu-le mit einem Zweig zum Abitur und der Realschule Plus mit Fachoberstufe konnte er noch nicht sagen. „Vor der Sommerpause herrscht aber Klarheit.“

Konkretes hat sich aber jetzt schon getan. 450 Ganztagsschulen gibt es inzwischen in Rheinland Pfalz. Bis 2011 sollen es 600 sein. „Schule soll sich der individuellen Förde-rung widmen, die Lern- und Erfahrungsräume in den Schulen vergrößern“, sagte Ebling und legte großen Wert darauf, dass die Schulen vor Ort mit gestalten. „Wir setzen auf die Akzeptanz der Lehrer und haben uns auf einen Weg der Freiwilligkeit verständigt.“

Für den Landkreis Mayen-Koblenz wünschen sich Achim Hütten und der SPD-Landtagsabgeordnete Clemens Hoch eine gute und konkrete Schulentwicklungspla-nung. „Sie muss darauf ausgerichtet sein, dass wir mehr Menschen zu höheren Qualifi-kationen bringen, und das auch wohnortnah“, so Hütten. „Hätte die CDU im Kreis hier in der Vergangenheit ihre Hausaufgaben gemacht, gäbe es bereits jetzt schon Klarheit über eine mögliche IGS“, ergänzt der Clemens Hoch: „Nur Anträge der Verbandsge-meinden nach Mainz weiterzuleiten ist zu wenig; der Landrat ist kein Postbote, sondern Schulträger.“ Schließlich wurde bei der Diskussion klar: Welche Schülerströme künftig wohin fließen und welche Schulen es in der Zukunft geben wird, entscheidet sich über das Angebot vor Ort. Achim Hütten mahnte am Ende vor Kirchturmsdenken und zu ei-nem fairen Miteinander: „Es darf auch in Mayen-Koblenz keine isolierte Einzelstandort-betrachtung geben. Alle umliegenden Standorte müssen in die Diskussion mit einbezo-gen werden. Letztlich kommt es darauf an, was ist gut für Schule, Eltern, Schüler und Lehrer:“

Michael Ebling nahm kein Blatt vor den Mund und hatte viel Zeit für die Fragen der Fach-leute und Eltern im katholischen Pfarrheim: „Achim Hütten hat nicht nur theoretisch mit Bildung zu tun hat. Er engagiert sich schon jetzt und tauscht sich mit dem Ministerium aus, wenn es darum geht, den Landkreis als Schul- und Jugendhilfeträger auszubauen.“ Seine These: Wir müssen unsere Standorte so ausbauen, dass sie in Fragen der Bil-dung zu einem strukturellen Vorteil werden“, bekräftige Achim Hütten. Er sprach sich in diesem Zusammenhang für Schul-Scouts aus, die die Berufsfindung von Schülern un-terstützen und für Schulsozialarbeiter. Außerdem forderte er mehr Lehr und Lernmittel für die Schulen. Das sei Sache des Schulträgers vor Ort und eine Frage der Priorität bei insgesamt knappen Kassen.

Eine weitere Frage nach den Kosten für die Fahrt zur Schule war ebenfalls schnell ge-klärt: Eltern werden von Beiträgen zu den Fahrtkosten zur Realschule plus komplett frei-gestellt. Für die Schulen, die bis zum Abitur führen, werden die Einkommensgrenzen so verändert, dass künftig mehr Eltern von Eigenleistungen für Fahrtkosten ihrer Kinder befreit werden.

 

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