Staatssekretär Schweitzer und Clemens Hoch vor Ort

Veröffentlicht am 21.01.2011 in Pressemitteilung

Andernach/Kruft. Zwei Ortstermine standen auf der Tagesordnung des SPD-Landtagsabgeordneten Clemens Hoch, der mit dem Staatssekretär des Wirtschaftsministeriums Alexander Schweitzer die Entwicklung der Region und die wichtigsten aktuellen Projekte erörtern wollte. Zunächst ging es zur Baustelle in Kruft, wo die Ortsumgehung nach Jahrzehnten der Planung endlich realisiert wird.

Besichtigung der Baustelle der Ortsumgehung Kruft

Winfried Schilberz, der 1. Beigeordnete von Kruft, begrüßte die Gruppe um die beiden Politiker. Er hoffe auf die komplette Fertigstellung des Projektes in zwei bis drei Jahren, damit die Ortsdurchfahrt Kruft endlich entlastet werden könne. Staatssekretär Alexander Schweitzer bestätigte: „In Kruft wird derzeit eines der wichtigsten Ortsumgehungsprojekte in Rheinland Pfalz realisiert. Bisher gab es noch keine größeren Schwierigkeiten, so dass wir davon ausgehen, dass wir bis 2013 fertig sein werden.“
Ulrich Kleine vom Landesbetrieb Mobilität bestätigte die optimistische Sicht des Politikers: „Wir sind trotz der widrigen Witterungsbedingungen der letzten Wochen im Plan. Hier an dieser Stelle, wo derzeit das Brückenbauwerk der Ortsumgehung realisiert wird, haben wir gerade alleine rund 300.000 Euro an Versorgungsleitungen verbaut. Einziges Herausforderung sind die Untergrundverhältnisse des Baugebietes. Wir haben es zum Teil mit Blaubasalt zu tun, also durchaus hartem Untergrund, auf dem die neue Straße entstehen soll. Dazu könnte es Probleme mit Setzungen geben, das heißt, dass der Untergrund an manchen Stellen nachgeben könnte. Bisher sieht es aber nicht so aus, als wenn uns das im Zeitplan zurückwerfen würde.“
Mehr als 14 Millionen Euro wird die Investition kosten, auf die die Krufter lange warten mussten. 13.500 Fahrzeuge passieren täglich die Ortsdurchfahrt von Kruft. Bis 2020 rechnet man mit einer Steigerung auf 18.000. 14 Prozent des Verkehrsaufkommens bestreitet der Schwerlastverkehr. Die Erwartung der Planer nach Fertigstellung der Umgehung formulierte Kleine in einem Satz: „Wir werden den Schwerlastverkehr auf 700 LKW und 7000 PKW täglich reduzieren können. Das bedeutet eine ungeheure Entlastung und damit einen großen Gewinn für Kruft.“
Lobend erwähnte auch der Abgeordnete Clemens Hoch den Fortgang der Arbeiten: „Bisher hat es keinerlei Unfälle oder Verzögerungen gegeben. Die Arbeiten schreiten zügig voran. Ich gehe mit Blick auf die Gewerbeentwicklung des Mendiger Flugplatzes auch davon aus, dass Mendig von dieser Umgehung profitieren wird.

Zweite Station der Politiker war der Andernacher Hafen

Oberbürgermeister Achim Hütten, Bürgermeister Claus Peitz und Geschäftsführer Bernd Lenz vermeldeten gleich zu Beginn einen Rekord: 3,125 Millionen Tonnen Fracht hat der Andernacher Hafen im vergangenen Jahr umgesetzt, so viel wie noch nie seit seiner Entstehung. In der Hafenstraße 15 haben die Stadtwerke im vergangenen Jahr ein neues, höchst attraktives Bürogebäude bezogen, das nun auch von der Wasserschutzpolizei genutzt wird.
Stück- wie Massengut und Container werden auf den großen, hochwasserfreien Anlagen des Andernacher Hafens umgeschlagen. „Wir haben 1999 eine wirklich richtige und gute Entscheidung getroffen, hier in Andernach einen Containerumschlaghafen zu installieren“, bestätigte Oberbürgermeister Hütten und zog Bilanz: „Der Hafen sichert 2.500 Arbeitsplätze in der Region, außerdem rund 40 bis 50 Millionen Euro an Investitionen. Die positive Bilanz lässt sich sehen und rechtfertigt alle Anstrengungen, die wir hier unternommen haben.“
Auch Alexander Schweitzer bestätigte die Bedeutung der Wasserstraße Rhein für Rheinland-Pfalz: „Wir haben ein besonderes Interesse daran, dass die Wasserstraßen und Häfen in gutem Zustand erhalten bleien und weiter entwickelt werden. 80 Prozent des deutschen Containerumschlages läuft über den Rhein und damit auch durch Rheinland Pfalz. Der Andernacher Hafen entwickelt sich hervorragend, ebenso die Stadt Andernach insgesamt. Der Rekord des Hafens bestätigt außerdem die hohe Exportaffinität der rheinland-pfälzischen Wirtschaft und, dass Rhein-land Pfalz die Weltwirtschaftskrise gut bewältigt hat.“
Besonders wichtig war Schweitzer, dass die „Wasser- und Schifffahrtsverwaltung ihre hohe Prä-senz aufrecht erhalten kann. Die rheinland-pfälzische Wirtschaft braucht eine gut funktionierende Logistikkette, und wir wehren uns auch aus Gründen der Sicherheit gegen eine Abschmelzung oder gar Privatisierung der Wasser- und Schifffahrtsverwaltung wie der Bund sie plant. Hier vor Ort können sämtliche Kompetenzen der Logistik der Rheinschifffahrt verknüpft werden. Vor die-sem Hintergrund begrüße ich auch den Umzug der Wasserschutzpolizei von Neuwied nach Andernach.“

 

Homepage Ein Hoch für Rheinland-Pfalz - Clemens Hoch ::.

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